Donnerstag, 31. Oktober 2013

Bagamoyo

Im September haben wir ein Wochenende in Bagamoyo verbracht, einem kleinen Städtchen etwa eine Stunde mit dem Dalla Dalla von Dar entfernt.
Wir haben einen Platz in der letzten Reihe bekommen, andere mussten die ganze Stunde stehen....


Las wir ankamen, galt es zunächst ein Hostel ausfindig zu machen, was nach einigem Hin und Her auch gelang. Die Zimmer waren zwar sehr billig (ca 7,50 die Nacht), leider sind dafür auch vor allem die Toiletten negativ aufgefallen...um es mal diplomatisch zu umschreiben. Die Klos waren in den Boden eingelassen und fungierten gleichzeitig als Abfluss für die Dusche. Sie stanken erbärmlich! Bis dato hatte ich noch nie beim Duschen Brechreiz verspürt - Eine neue Erfahrung mehr! ;) Aber naja...2 Nächte haben wir es überlebt!

Zu dem Zeitpunkt war in Bagamoyo ein Arts and Music Festival von dem Arts College. Jeden Abend (auch tagsüber, aber da haben wir immer was anderes unternommen) sind Gruppen mit musikalischen und tänzerischen Performances aufgetreten.




Das war schon sehr beeindruckend. Die Aufführungen haben in einer Halle stattgefunden, die sich mehr und mehr füllte, bis man eigentlich gar keinen Platz mehr hatte. Da hatte man die Knie von der Mama hinter einem im Rücken und zu den Toiletten zu gelangen wurde zu einer echten Herausforderung. Die Zuschauermenge hat die Gruppen gefeiert und ist ganz schön krass abgegangen! Was man so alles mit dem Hintern anstellen kann! =)
Nach den Bühnenauftritten gab es eine Strand-Party, da das Arts College direkt am Meer liegt. 



Konyagi aus Tütchen...Wie Mayo-Tütchen...sehr strange! Schmeckt wie starker Gin ;) Am nächsten Tag hatte ich meinen ersten Kater in Tansania ;)

Kigamboni - Kipepeo Beach

Kigamboni ist eine Halbinsel Dar es Salaams zu der man mit einer Fähre innerhalb von 2 Minuten übersetzen kann. Da die Fähre immer hin und her fährt, muss man auch nicht lange warten. Bisher haben wir es leider erst einmal geschafft dort hinzufahren und waren dann bei Kipepeo Beach. Kipepeo heißt übesetzt Schmetterling =)
Auf Kigamboni ist es etwas weniger urban und sehr schön. <3 <3 <3








Sonntag, 27. Oktober 2013

Mwenge

Mwenge ist ein größerer Markt, von dem ich bisher noch nicht sehr viele Bilder gemacht habe, da dort überall Menschen herumwimmeln ;) 
Als Doa und ich das erste Mal dort hingefahren sind, waren wir komplett überfordert. Man steigt aus dem dalla, dort ist ein größerer Busbahnhof, muss erstmal aufpassen, dass man weder von dallas, noch von bajajis, noch von Motorrädern überfahren wird. Von allen Seiten werden einem Waren der verschiedensten Art angepriesen. Teilweise kommen aus Megaphonen irgendwelche Rufe, die wir noch nicht verstehen, in denen es aber vermutlich darum geht, Zu was für einem tollen Preis Klamotten, Schuhe, Schmuck, Handys etc. verkauft werden. Die Menschen drängen sich dicht und es ist sehr staubig und heiß.
Geht man weiter nach hinten, führt sich der Markt in kleineren Gassen und an einer Straße weiter fort. Wie in kleine Viertel aufgeteilt- so wirkt es: Da gibt es dann bspw. die "Fundi-Gasse", in der Schneider ihrer Arbeit nachgehen und das "Beauty-Viertel", in dem es Friseur_innen gibt und Männer, bei denen man sich die Fuß- und Fingernägel hübsch machen lassen kann. Das traf mich leicht unerwartet, wo Nageldesign in Deutschland scheinbar eindeutig feminines Terrain ist.
Aus dem bajaji im Vorbeifahren fotografiert, die Ausläufer des Mwenge-Marktes:


Weiter Vorne gibt es noch einen Kunsthandwerk-Markt, der zwar etwas ruhiger, dafür aber auch merklich mehr auf Touristen ausgelegt ist....Dort gibt es Holzschnitzereien und allen möglichen Kleinkram - Kurz: ich könnte mich dort dumm und dämlich kaufen ;). Einige der Dinge habe ich wieder erkannt! Liam hat gleiche oder ähnliche Dinge aus Uganda mitgebracht!:



WhiteSands

White Sands ist eine Hotelanlage bei dem Stadtteil Mbezi Beach. Um dort hinzukommen steigen wir in ein dalla dalla (Minibus) fast um die Ecke von unserer Haustür. Wir steigen bei der Haltestelle Afrikana aus (nach ca 15-20 Minuten Fahrt) und nehmen dann ein bajaji (motorisierte Riksha (schreibt man das so?)), mit dem wir dann nur noch 5 Minuten brauchen. Der Strand kostet umgerechnet ca 2,50 Euro Eintritt, aber dafür ist er auch sauber und man hat Liegen und Sonnenschirme =). Alles in allem: Sehr schön!
 Hier ein paar Bilder:





Samstag, 26. Oktober 2013

Unser Haus

Am 3. Tag in Dar sind wir in unser Haus eingezogen, das uns auf Anhieb sehr sympathisch war! Zu dem Zeitpunkt lebte noch eine andere deutsche Studentin hier, sodass Doa und ich uns die ersten 2 Wochen ein Zimmer teilten. Obwohl Lisa schon Anfang Oktober wieder in die Heimat aufgebrochen ist, schlafen wir beide hier immernoch im gleichen Bett =) 
In Tanzania scheint es üblich zu sein, Mieten im Voraus zu bezahlen, sodass wir bei der Bank knapp 1 Mio Tansanische Schilling abheben mussten (was nicht bei einem Abhebungsprozess geht, weil die Summe zu hoch ist. Also drei mal Karte rein, höchstmögliche Summe abheben, Karte raus)

So sah dann das Portmonnaie aus:


Ein sehr komisches Gefühl....
Aber zurück zum Haus! Hier ein kleiner Rundgang:


 Die Küche. Durch unsere Haustür kommt man hier rein.


Das Wohnzimmer.Bei Stomausfall, was recht häufig vorkommt, versammeln wir uns hier um unseren Couchtisch, um unsere Kerzen.


Der Esstisch. Im Hintergrund unser Riesen-Kühlschrank.


Das Haus vom Hof aus. Das Schwarze ist ein 500 Liter Reservekanister, sodass wir Wasser haben, wenn das Wasser ausfällt, was ebensohäufig vorkommt wie Stromausfälle. Vorne rechts unsere Terasse, die wir allerdings nicht so oft nutzen, da vor unserer Tür eine Garage ihre Geschäfte macht, deren Mitarbeiter sich gerne auf ihr ausruhen =) Außerdem ist es sehr staubig...


Der Weg zu unserem Hof, vom Hof aus betrachtet.

Wir fühlen uns hier immer noch sehr wohl und unsere Vermieter Familie ist Gold wert.Sie leben in einem Haus direkt nebenan und die Mama hat auch schon für uns gekocht. Es wird mir ein ewiges Rätsel bleiben wie Reis und Erbsen in Kokosmilch sooo lecker sein können!
Dimmi, der kleinste Sohn (er ist so 12 oder 13) hat uns förmlich adoptiert. Er kommt vor allem am Wochenende, aber auch oft nach der Schule bei uns vorbei, guckt Cartoons und geht uns manchmal gehörig auf die Nerven ;) Aber auf eine sehr süße Art und Weise ;)
Soooo...ist jetzt schon wieder länger her...aber hier hole ich nun nach =) Man kennt ja diese Vorsätze ;) Nun also einige Bilder und Eindrücke...

 Die ersten Tage

In unserem ersten Hotelzimmer am frühen Morgen:
Hier blieben wir 2 Nächte. Es war ein nettes kleines Hostel, in dem es zum Frühstück die süßeste Marmelade gab, die ich je gegessen habe...eigentlich kann man sie als Zuckersirup beschreiben. Falls irgendwelche Früchte enthalten waren, blieben sie undefinierbar. =) Das Stadtviertel hei0t Mikocheni und liegt an der Küste, sodass wir zu Fuß zum Meer laufen konnten. Nachdem wir uns im Vodacom Handyladen herumgeschlagen haben, was recht nervenaufreibend war, haben wir das auch gleich am ersten Abend getan. Sind also zum Meer in den Mbalamwezi Beach Club gegangen:

Und waren überwältigt von der Vorstellung, dass diese Aussicht zu unserem Leben der nächsten 6 Monate gehören sollte: "Was machen wir denn heute?" "Strand?" "Ach, klar. Warum nicht?" =)

Montag, 14. Oktober 2013

Seither ist viel passiert, denn jetzt bin ich auf den Tag einen Monat hier. Und habe es tatsächlich mal geschafft einen blog zu erstellen um mit euch Gedanken und Fotos teilen zu können. Aber jetzt ist es schon spät und die Katzen vor meinem glaslosen Fenster singen mein Schlaflied. Und so verschiebe ich (wieder einmal) das Hochladen von Bildern und Beschreibungen auf morgen. Ohnehin habe ich bisher nicht sonderlich viele Fotos gemacht...aber nun habe ich ja einen Anreiz! =)

Im Flugzeug von Istanbul nach Dar es Salaam waren wir begeistert von den kleinen Bildschirmen, die in die Vordermann/frau-Sitze eingelassen waren. Hierauf konnten wir sowohl Filme und Serein gucken, als auch kleine Spiele spielen (die haben wir allerdings nicht so gut verstanden und deshalb recht schnell davon abgelassen). Ich habe mir während des Fluges "The Watchmen" und "The Place beyond the Pines" angesehen.