Mein Liebster hat es trotz des Respektes vor langen Flügen auf sich genommen über 10 000 km zurückzulegen um mich besuchen zu kommen. Es war einer der verrücktesten Momente ihn aus dem Gate kommen zu sehen und endlich wieder in die Arme schließen zu können. Wir haben viel unternommen und sind in so kurzer Zeit dann doch recht weit herum gekommen...Leider habe ich nicht so viele Fotos, da Jonas die meisten gemacht hat und mein USB Stick von den Print- und Copyshops hier komplett verseucht ist und sehr merkwürdige Dinge mit meinen Dateien anstellt. Außerdem bin ich was das Fotos machen angeht nicht so gut...
In Dar selbst waren wir natürlich viel am Strand und essen, auch eine kleine Campusführung habe ich gegeben. Leider konnten wir nicht allzu viel erkunden, da der arme Jonas sehr mit der Klima- und Ernährungsumstellung zu kämpfen hatte und ich ja auch zur Uni musste.
In meinen Geburtstag haben wir ganz gemütlich hereingefeiert. Wir saßen im Wohnzimmer, hörten Musik und quatschten. Nachdem das Bier alle war, machten wir uns an den Konjagi, den aufgrund von mangelnden Getränken zum mischen mit Papayastücken tranken. Es war ein so schöner Abend und ich habe so süße Geschenke bekommen und war ganz gerührt!
Recht bald danach sind wir dann ein Wochenende nach Stonetown gefahren. Obwohl es viel regnete haben wir es uns sehr gut gehen lassen! Jonas hatte sich sofort, wie auch ich, in das Stonetwon Cafe verliebt, sodass wir meistens den Tag dort begonnen und dann eigentlich nur von Bar zu Bar bzw. Restaurant tingelten...ganz entspannt und gemütlich - und zusammen!
Über Weihnachten sind wir dann nach Moshi gefahren. 9 Stunden Busfahren mit einer 2 Minuten Pinkel- und einer 15 Minuten Mittagspause. Allerdings lohnt sich die lange Fahrt zu dem Städtchen am Fuße des Kilimanjaro. Es tat so gut ein bisschen aus der chaotischen Großstadt rauszukommen und einen Ort zu besuchen, an dem es nachts tatsächlich etwas kühler wird...Mit Bettdecke schlafen!! Mein Gott habe ich das vermisst!!! Jonas und ich kamen im Kindoroko Hotel unter, was ich jedem empfehlen kann. Den 24. begannen Jonas und ich mit dem Sonnenaufgang auf der Dachterasse des Hotels, von der aus man, wenn die Sicht klar ist, eine schöne Sicht auf den Kili hat und auf der anderen Seite bis zum Usambara-Gebirge blicken kann:
Tagsüber machten wir einen wunderschönen Ausflug zu einer Kaffeeplantage, die etwas höher lag. Diese Farben werde ich nie vergessen: strahlend blauer Himmel, saftiges Grün der Bananenpflanzen und rote Erde. Bei den Kaffeefarmern liefen wir über einen kleinen Markt, wo diese Farben noch mit dem Kunterbunt der Kleider und der Waren ergänzt wurde...Wir wurden herumgeführt und haben auch selber Kaffee geerntet und geröstet und getrunken - Unglaublich wie lecker dieser Kaffee schmeckte!
Am 1. Weihnachtstag schenkten wir uns dann eine Safari im Ngorongoro Krater. Unglaublich wie wunderschön die Landschaft alleine war! Wir waren wie in einem Rausch =) Und dann noch die Tiere...und die ganzen anderen Jeeps..
Als wir in das Schutzgebiet hineinfuhren, hielten wir zunächst an einer Aussichtsstelle, von der aus man in den Krater hineinschauen konnte. Mit dem Fernglas schauten wir nach unten und tatsächlich: Wir konnten winzig kleine Gestalten mit winzig kleinen Rüsseln ausmachen! Als könnte man die Elefanten auf die Hand nehmen auf der dann der kleine Rüssel kitzelt. Im Park selbst haben wir sie auch noch von weit weg gesehen, aber so oder so: es war faszinierend!
Zwar waren wir ein bisschen traurig Moshi wieder verlassen zu müssen, allerdings hatten wir auch einen Grund uns zu freuen: Felix und Melissa kamen am 28.12. und gemeinsam fuhren wir dann nach Zanzibar um dort einen wunderbar entspannten Strandurlaub in einem pornööösen Strandhaus zu verbringen. So ein ruhiges Sylvester hatte ich noch nie und wir alle haben die Zeit sehr genossen.
Leider habe ich ab jetzt keine Fotos mehr von dieser Zeit, wegen der oben genannten Probleme, aber glaubt mir einfach wenn ich sage: es war wunderschön in Jambiani (wo unser Haus war, an der Ostküste Sansibars). Auch wenn wir so einige Probleme mit der Gastronomie hatten ;)
Leider wurde ich einen Tag vor der Abreise zurück nach Dar es Salaam krank. Wir mussten einen Arzt zum Haus kommen lassen und zurück in Dar das Krankenhaus aufsuchen, wo ich Glucose zum Trinken bekam...nicht sehr empfehlenswert auch wenn es hilft.











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